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24. Juli 2013

Arbeiten in der Tourismusbranche – bezahlter Urlaub?

Kategorie: Reisetipps – 16:43

Wie toll es doch sein muss, in der Tourismusbranche zu arbeiten – täglich das erleben, was andere nur für ein paar Wochen im Jahr genießen können. Bezahlter Urlaube quasi, arbeiten unter Palmen oder im traumhaften Schnee der Ski-Gebiete.


So oder zumindest so ähnlich stellen sich viele Menschen eine Tätigkeit in der Tourismusbranche vor. Dabei wird übersehen dass auch diese Berufe äußerst herausfordernd sein können und in sich in vielen Fällen nicht von anderen, weniger idealisierten Berufen. Doch heißt dies, dass Tourismus-Jobs nicht doch gewisse Annehmlichkeiten mit sich bringen können?

Um dies festzustellen muss man sich erst einmal bewusst werden, dass es viele verschiedene Arten von Berufen gibt (zu finden z.B. auf http://www.adzuna.de). Ein Großteil der Beschäftigten arbeitet in kundenorientierten Rollen wie z.B. dem Servicebereich von Hotels oder Ferienanlagen. Diese Berufe fordern oftmals einen hohe körperlichen Einsatz in Verbindung mit exzellenten Kommunikationsfähigkeiten. Dennoch kommen diese Tätigkeiten oftmals dem Idealbilde vom Tourismus-Job am nächsten, da sie es den Beschäftigten ermöglichen, in anderen Ländern zu arbeiten und auf diese Weise tolle Erfahrungen zu sammeln.

Anders sieht es dabei schon mit Büro-Jobs aus: der Mitarbeiter im Reisebüro oder die Managerin in der Führungsetage eines Tourismus-Unternehmens haben sehr viel weniger direkten Bezug zu den Erfahrungen, welche ihre Kunden am Zielort ihrer Reisen machen, und sind daher eher mit Berufen in anderen Branchen vergleichbar. In diesem Fall werden wohl all diejenigen enttäuscht sein, welche sich einen Arbeitsalltag unter Palmen wünschen.

Dennoch ist die Tourismusbranche nach wie vor attraktiv, da sie relativ stabile Wachstumsraten erzielt und daher spannenden Karrierechancen bietet. Jedoch empfiehlt es sich, vor Ausbildungs- oder Studienwahl einmal Erfahrungsberichte zu lesen oder mit Menschen zu sprechen, die bereits in einem vergleichbaren Beruf gearbeitet haben. So lassen sich überzogene Erwartungen relativieren und Enttäuschungen vermeiden.

Gastbeitrag von Matthias L.

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