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27. August 2008

Belgien Reisebericht: Oostende

Kategorie: Belgien – 19:00

Da wir im letzten Jahr dem schlechten Wetter in Deutschland entfliehen wollten, haben wir uns entschieden für 3 Wochen einen kleinen Urlaub in Belgien am Meer zu verbringen. Bevor die Reise überhaupt gestartet ist, mussten wir uns noch überlegen ob wir in ein Hotel Einchecken oder lieber unsere Ferien in einem kleinem Bungalow verbringen sollen, die es dort am Meer ja reichlich geben soll.

Wir entschieden uns für die letztere Variante und fuhren an einem sonnigen Samstag morgen los. Nach einigen Stunden und 2 Staus später sind wir endlich an unserem Ziel angekommen, an der Küstenstadt Oostende. Das Wetter war an diesem Tag einfach wunderschön und es war eine enorme Hitze von über 35 Celsius im Schatten.

Nun haben wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft für die 3 Wochen aufgemacht. Nach einigen Kilometern haben wir auch schon den ersten kleinen Bungalow Platz gefunden, der nur ca. 200 Meter vom Meer entfernt war. Die Preise nach denen wir uns erkundigt haben lagen bei 30 Euro pro Nacht in einem Bungalow. So sind wir in ein kleines 2 Zimmer Bungalow eingezogen. Es war nicht wirklich groß, hat aber seinen Zweck erfüllt. Es gab 2 Schlafzimmer, ein Bad, eine Küche und ein kleines Wohnzimmer. Nachdem wir das Auto ausgepackt haben, gingen wir sofort an den Strand. Es gab zwar keine Promenade, aber der Strand war wunderschön. Es war schöner Gelber Sand ohne irgendwelchen Müll, Steine oder vielen Muscheln. Das Meer fand ich persönlich nicht so schön, da es eine eher grünliche Farbe hatte, aber ein blaues Meer kann man ja an der Nordsee nicht erwarten, da müsste man schon an den Atlantik fahren.

In den nächsten Tagen sind wir viel rumgereist. Wir wahren zum Beispiel in einem riesigen Gebäude (habe jetzt leider den Namen vergessen) wo es verschiedene Simulatoren gab, die die Naturphänomene darstellen wie Erdbeben oder auch Tornados, war schon ein komisches Gefühl wenn man sich kaum mehr auf denn Beinen halten kann da die Erde so stark wackelt. Dann an einem anderen Tag waren wir im Yachthafen von Oostende, dort waren wir auf dem Segelschiff namens Mercator. Das ist ein riesiges Segelschiff was einige hundert Jahre alt ist. Dort konnte man das komplette Schiff von den Kajüten bis zur Schiffsbrücke bewundern. Wenn man einige hundert meter an den ganzen kleinen Boutiquen vorbei weiter geht, kommt man zu einer sehr alten und großen Kathedrale. Von außen hat sie viele kleine Verzierrungen und sieht wunderschön aus. Von innen sieht sie dann nicht mehr so spektakulär aus, ist aber extrem hoch wenn man zur Decke schaut, und hat eine sehr schöne Orgel.

Jetzt noch was zum belgischen essen. Die Belgier so habe ich das mitbekommen essen fast nur Pommes, es gibt dort an jeder Ecke Pommesbuden, so haben wir uns auch mal ein paar Portionen Pommes gegönnt, und ich muss sagen, dass die Pommes in Belgien um einiges besser als in Deutschland schmecken. Auch muss man wenn man in Belgien ist zu einem der zahlreichen Fischmärkte gehen, die es dort gibt. Der Fisch ist dort Frisch aus dem Meer gefangen und wird sofort auf den Teller serviert. So schmeckt er dann auch, sehr köstlich.

Nach 3 Wochen Urlaub in Belgien kann ich sagen, dass die Menschen dort sehr freundlich sind, dass das Essen sehr gut schmeckt und das die Preise für Bungalows wie ich finde, günstig sind. Es war ein gelungener Urlaub.

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