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8. August 2008

Italien Reisebericht: Campingplatz Nube dArogento in Sorrent

Kategorie: Italien – 10:26

Der zweite Teil unserer Studienfahrt führte uns von Rom nach Sorrent an den Campingplatz Nube d’Argento von dem aus wir den Golf von Neapel erkundeten.

Nachdem wir in Rom nicht gerade ein Luxushotel erwischt hatten, machten wir uns schon große Hoffnungen auf eine schöne Campinganlage in Sorrent. Nachdem uns der Weg vom Bahnhof durch die wunderschöne Stadt zur Campinganlage geführt hatte, waren wir sehr erstaunt über den sehr guten Zustand der Bungalows, die wir bezogen. Es gab neben dem voll ausgestatteten Bad sogar eine kleine Küchenzeile, auf der man mit Gas hätte kochen können. Zudem überraschte uns die Anlage mit einem Swimmingpool. Leider verbrachten wir recht wenig Zeit, da wir die meiste Zeit unterwegs waren.

Am ersten Tag machten wir uns gleich auf den Weg zum Vesuv, wobei wir zuerst mit der Circum-Vesuviana (Metro) fuhren und dann mit einem Taxi an den Fuß des Vesuvs fuhren. Eine fahrt mit einem italienischen Taxi muss man einmal mitgemacht haben, wie sich der Fahrer auch in schmalen Gassen mit einem unglaublichen Tempo vorwärts bewegt und auf welche Art man Kreuzungen passieren kann, muss man erlebt haben. Dafür bekommt man aber schon auf der Fahrt nach oben einen schönen Ausblick.

Oben angekommen muss man sich allerdings noch auf einen Fußmarsch von etwa zehn Minuten machen, bis man an den Krater herankommt. Dabei sollte man etwas festeres Schuhwerk tragen, da der Boden doch sehr locker und sandig ist. Der Blick in den Krater enttäuscht allerdings etwas, da man außer einem großen Loch nicht viel erkennen kann. Imposanter ist es dagegen oben zu stehen und in die Ferne zu blicken, um sich vorzustellen, wie weit der Vulkanausbruch früher wohl gereicht hat.

Im Anschluss daran, durfte natürlich ein Besuch in Pompeji nicht fehlen. Mit den Audio-Guides und einer Karte ausgestattet, kann man sich auf die Spuren von früher begeben und kann sich mit etwas Phantasie in das Leben, wie es früher war, versetzen. Ohne diese Ausrüstung wäre man allerdings hoffnungslos verloren, da sich Pompeji über eine riesige Fläche erstreckt. Man sollte sich hier viel Zeit nehmen, da man sonst nicht annähernd alles erkunden kann.

Am nächsten Tag stand Positano und Amalfi auf unserem Plan. Natürlich fuhren wir dazu mit dem Bus auf der Via Amalfitana, die sich an der Küste entlangschlängelt und sehr schmal ist. In Positano angekommen, gönnten wir uns zunächsteinmal einen Aufenthalt am Kiesstrand. Es war sehr erholsam bei dem heißen Wetter endlich einmal etwas Schwimmen gehen zu können. Vom Wasser aus konnte man dann sehr schön die Bauweise der Stadt sehen, die wirklich fast senkrecht in den Berg hineingebaut wurde.

Danach ging es auch schon weiter nach Amalfi, wo wir erst einmal etwas aßen. Danach besichtigten wir noch etwas die Stadt und vor allem den Dom, wie auch die große Domtreppe, bevor wir mit dem Schiff zurück nach Sorrent fuhren. Auf dem Weg dort hin konnte man vom Wasser aus noch einmal die wunderschöne Küste betrachten.

Der nächste Tag stand ganz unter dem Motto Neapel und so fuhren wir wieder mit der Metro zurück nach Neapel, wo wir zunächst einmal die Stadt erkundeten und uns umsahen. Danach ging es schon ins Archäologische Nationalmuseum, wo wir wieder von der Masse der Ausstellungsstücke erschlagen wurden. Auch hier erwiesen sich die Audio-Guides als ungeheuer praktisch. Mit ihrer Hilfe konnte man sich auch hier viel besser in die geschichtlichen Gegebenheiten und Hintergründe hineinversetzen.

Anschließend stand noch ein Besuch im Herculaneum an, auch hier konnte man mit den Audio-Guides wieder einiges über die Geschichte lernen.

Der folgende Tag wurde dann ganz Capri gewidmet. Schon morgens früh ging es mit dem Schnellbot auf die Reise und angekommen mit der Zahnradbahn auch gleich weiter nach oben. Von dort starteten wir den Fußmarsch zur Villa Jovis. Der Aufstieg dauerte allerdings länger als geplant, wobei die schönen Gassen und überhaupt das ganze Aussehen der Insel dafür genügend entschädigten. Immer mal wieder musste man etwas zur Seite gehen, weil die kleinen Elektroautos, die die Häuser versorgen, durchfahren mussten. Von der Villa Jovis aus hat man dann wieder einen schönen Blick nach unten und mit den ausgeteilten Plänen konnte man sich die Einteilung der Räume sehr gut vorstellen.

Als nächstes Ziel stand noch die Blaue Grotte an, die auf Ana-Capri liegt. Dort hin gelangt man am besten mit einem der vielen kleinen orangenen Busse, die ständig hin und her fahren. Auch wenn dann an der Grotte die Preise recht teuer waren, lohnt sich ein Abstecher in die Grotte auf jeden Fall, allerdings dürfte der Gesang der Bootsfahrer eher etwas für Pärchen sein.

Ich kann Sorrent als Ausgangsbasis um den Golf von Neapel zu erkunden nur empfehlen, da man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eigentlich jedes Ziel sehr schnell erreicht.

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