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9. Juli 2008

Italien Reisebericht: Hotel Garden Resort Calbria in Kalabrien

Kategorie: Italien – 18:28

Wir haben eine 8-Tage Reise bei einem beliebten Leipziger Reiseunternehmen gebucht. Am 27.04.2008 trafen wir uns 13.30Uhr auf dem Leipziger Flughafen und landeten gegen 18.00 Uhr in Lamezia Terme. Nach 20 Minuten Busfahrt kamen wir im Hotel Garden Resort Calbria an. Ein Begrüßungsgetränk im 4 Sterne Hotel erwartete uns. Das Hotel und die Zimmer und die gesamte Anlage sind in einem Top-Zustand. Die Zimmer liegen alle in ruhiger Lage während die Restaurants, Bars, Amphitheater und der Biergarten auf der anderen Seite des Hotels liegen.

2 große Pools sind zentral angeordnet und laden mit der richtigen Badebekleidung zum Baden und Sonnen ein. Der Strand ist durch einen Pinienwald getrennt und ist ein Sand-Kiesstrand. Drei Restaurants laden zum Essen ein und es hat uns immer geschmeckt egal ob in der Pizzeria, im Grill oder im großen Restaurant gespeist wurde. Zum Begrüßungstreff wurden unsere Ausflüge im Inland von Italien vorgestellt, welche wir mit der Reise gebucht hatten. Am Dienstag ging es nach Reggio Calabria und an die Costa Viola. In Reggio Calabria amTirrenischem Meer sahen wir die griech. Broncestatuen von Riace, die prächtige Uferpromenade Matteatti und die elegante Einkaufstraße Corso Garibaldi. Der Dom, das Kastell- Reggio di Calabria verspricht Einblicke in die Vergangenheit wie in das heutige Leben. Als Kontrast fuhren wir in das Fischerdörfchen Scilla und dort haben die Fischer ihre Boote unter dem Haus. Hier werden mit besonderen Aufbauten auf den Booten die Schwertfische gefangen. Nach dem erlebten kamen wir gegen 18.00Uhr im Hotel an und es ging durstig zum Biergarten. Dort gab es Weizenbier aus Bayern und das zischte richtig. Am Mittwoch ging es nach Serra San Bruno- eine Hochebene auf 800 Meter Höhe. Das Kartäuserkloster kann man nur von außen sehen und auch nicht betreten. Dort leben Mönche welche ihr da sein stumm verbringen. Eine Wanderung zum „Laghetto die Miracoli“- eine Quelle dessen Wasser Wunder vollbringt und Wünsche in Erfüllung gehen lässt. Am Nachmittag ging es nach Pizzo zum „Tartuffo-Eis“ schleckern denn hier hat es seinen Ursprung, hier schmeckt es am besten. Anschließend geht es zur „Piedigrotta“ eine Höhlenkirche. Auf der Busfahrt zum Hotel träumten wir schon wieder vom Biergarten und dem Köstlichen Weizenbier. Am Donnerstag ging es nach dem Norden von Kalabrien und das war Cosenza eine einzigartige Altstadt mit Dom, Theater und einem berühmten Literaten-Cafe-Renzelli. Die Fahrt nach Sila zum Heiligtum von San Franzesca di Paola fand nicht statt da wir sonst im Stau gestanden hätten. Dafür gab es in einen kleinen Fischerdorf ein leckeres Eis. So waren wir etwas zeitiger im Hotel und haben den Strand und natürlich den Biergarten besucht. Am Freitag ging es zur ionische Küste nach Locri und Gerace. In Epizephiri besuchten wir eine Ausgrabungsstätte der antiken Metropole Locri. Malerisch auf einer Bergkuppe gelegen- Gerace. Mit einer Bimmelbahn und lustiger Musik (Tarantella) ging es auf die Anhöhe. Bezaubernde Gässchen, der Dom, die vielen Kirchen und die freundlichen Menschen. Es ist einfach ein Dorf zum Verlieben. Auf dem Rückweg besuchten wir noch eine Bergamotten- Plantage. Aus der Frucht „Bergamotte“ werden Parfüm, Süßigkeiten uns Essenzen hergestellt. Die Bergamotte wächst nur in Kalabrien- stammt aus Spanien und ist eine Zitrusfrucht und kann nicht gegessen werden. Man könnte sich den Vergleich mit einer Quitte vorstellen. Nun war der Tag wieder viel zu schnell vorbei und es rief der Biergarten. Am Sonnabend ging es bis Mittag nach Tropea zum Markt. Dieser war nicht unbedingt unser Ziel und so besuchten wir den Friedhof mit allen seinen Bauten. Die vorgelagerte Insel mit dem Kirchlein Santa Maria dell, dazu das türkisblaue Meer. Die Wäscheleinen von Haus zu Haus, der Duft von frischen Kräutern und roten Zwiebeln aus den „Tante-Emma-Lädchen. Das ist Italien wie aus dem Bilderbuch. Damit haben wir unsere Ausflüge beendet und haben einen Einblick in das Leben der Kalabresen bekommen. Am Nachmittag ging es noch mal zum Pool und zum Strand denn es hieß schon wieder Abschied nehmen. Die Hotelköche gaben wieder ihr bestes und wir ließen es uns schmecken. Am nächsten morgen ging es zum Flughafen Lamezia Terme und von dort nach Leipzig zurück. Kalabrien war eine sehr eindrucksvolle Reise voller Überraschungen und wir werden oft an die schönen Stunden denken. Das wir im Land wo die „Ndrangheta“ ,eine Art Mafia, im Untergrund arbeitet, haben wir nichts mit bekommen. Man sagt die „Ddrangheta“ hält sich nur an erfolgreiche italienische Geschäftsleute und setzt diese unter Druck. Also, man kann sich von der Landschaft und von den Menschen verzaubern lassen und hat nichts zu befürchten.

Dieser Reisebericht wurde von Hans-Jürgen B. eingeschickt – Vielen Dank!

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