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6. September 2008

Kanaren Reisebericht: Fuerteventura

Kategorie: Kanaren – 15:45

Sonne, Sand und Meer hat die zeitgrößte kanarische Insel reichlich zu bieten. Deswegen wird sie von vielen auch als “Hawai Europas” bezeichnet. Vorallem für Surfer (Windsurfen oder Wellenreiten) bietet sie optimale Bedingungen, da es für fast jede Schwierigkeitssufe einen Spot gibt.

Aber jetzt zu meinen persönlichen Erfahrungen auf dieser traumhaften Insel. Abgestiegen sind wir in einem Hotel in Costa Calma. Der beste Ort, um Fuerte unsicher zu machen, da man auf der Insel ohne Auto fast völlig aufgeschmissen ist (Für alle unter 23 Jahre, die kein Auto bei den großen internationalen Anbietern bekommen kann ich nur empfehlen einen seriösen Lokalen zu suchen. Dann ist das gar kein Problem. Ich bin 20 Jahre alt und habe ohne Probleme ein Auto bekommen.). Ohne Auto kann man nur den lokalen Strand besuchen, da die Busverbindungen nicht optimal sind. Das wäre aber sehr schade, da Fuerte so viele Strände bietet. Da wir die koplette Insel erkundet haben, kann ich euch auch ein paar Tipps geben, welche Strände traumhaft schön sind und nicht in allen Reiseführern erwähnt werden.

Hierfür werde ich schnell Fuerte in 2 Gebiete unterteilen. Einmal in Nord und einmalin Süd. Den im Norden gibt es nur sehr wenig schöne Strände, da es dort fast nur Steilküsten gibt  ohne anstänige Buchten. Außerdem ist an diesen Stränden sehr viel los. Der Süden besticht durch einsame kilometerlange Sandstrände mit nur sehr wenig Leuten (Kompletter Abschnitt bis auf die Gegend um Morre Jable, da dort der Tourismus amschlimmsten ist).

An erster Stelle steht für mich der Strand Risco del Paso in der Nähe von Costa Calma. Ewig lang und nur sehr wenige Menschen. Jedoch sind sehr viele Windsurfer anzutreffen. Diese stören jedoch nicht sehr, da diese nur einen ganz kleinen Abschnitt brauchen.

An zweiter Stelle kommt dann der Strand Esquinzo. Sehr kleine aber wunderschön. Hier gibt es sehr viele kleinen Steinkreise, die die Badegäste vor dem zum Teil starken Wind schützen.

An dritter Stelle kommt der einzigste Strand der mir im Norden gefallen hat. Und das ist der Strand um Corralejo, da der Sand dort fast weiß ist. Außerdem muss man die weißen Sanddünen von Corralejo mindestens einmal gesehen haben.

Zum Wellenreiten kann ich den Strand von La Pared nur empfehlen. Wunderschön wenn man morgens Surfen geht. Nachmittags wenn die ganzen Surfschulen mit ihren Schülern kommen kann man es nur noch im Line Up aushalten, da fast alle es bis dort nicht schaffen. Aber morgens gibt es kaum einen schöneren Ort.

Da Fuerte hauptsächlich Strand bietet, werde ich nur sehr wenig über andere Aktivitäten schreiben, da wir fast nur am Strand waren. Was sich definitiv lohnt ist ein Ausflug auf die kleine Insel Lobos. Dies ist grade mal 6 Quadratkilometer groß und unbewohnt und bietet außerdem auch einen schönen Strand. Jedoch sind die Preise relativ teuer, da man 18 Euro pro Person für die Überfahrt zahlt.

Desweiteren werden viele Quadtouren und so angeboten, die immer sehr viel Spaß machen, da Fuerte dafür die optimalen Bedingungen bietet (Fuerte ist eine Halbwüste).

Der schönste Ausflug für mich war, als wir ganz in Süden gefahren sind. Puerte de la Cruz ist ein sehr kleines und altes Dorf ohne Tourismus. Den dorthin gelangt man nur mit einem Jeep, da dorthin nur ein 20 km langer Schotterweg führt. Desweitern gibt es noch schöne einsame Strände. Und ein super Fischrestaurant.

Zum Abschluss noch ein paar Tipps:

Unbedingt ein Auto mieten. Wenn es die Urlaubskasse zulässt dann einen hochwertigen Jeep, da die ganzen Straßen, die zu den einzelnen Stränden führen nicht Geteert sind und somit zum Teil nur schwer befahrbar sind.

Frischen Fisch essen. Schmeckt überall sehr lecker.

Immer eincremen und vorallem bei Kindern auf eine Kopfbedeckung achten, da durch den Wind die Sonne fast immer unterschätz wird.

Webtipps: Spanien Individualreise

4.00 von 5 Punkten, basierend auf 6 abgegebenen Stimmen.
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