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1. August 2008

Malaysia Reisebericht: Perhentian-Inseln

Kategorie: Malaysia – 11:16

Im April diese Jahres hatte ich 4 Wochen Zeit, welche ich so weit weg wie moeglich von Deutschland verbringen wollte. Ein Besuch beim Last-Minute-Reisebuero ergab ein echtes Schnaeppchen: Hin- und Rueckflug nach Kuala Lumpur mit Malaysian Airlines fuer knappe 420 Euro incl. aller Zuschlaege. Das der Abflug am naechsten Tag war, kam mir gerade recht.

36 Stunden spaeter erreichte ich Kuala Lumpur. Ich hatte alle umliegenden Länder (Thailand/Indonesien/Singapur) zuvor schon besucht, hatte es aber irgendwie nie geschafft, nach Malaysia zu gehen.

Meine erste Nacht verbrachte ich in einem ‘Guesthouse’ in der naehe von der Pudu Busstation, um am naechsten morgen zeitig einen Bus raus aus Kuala Lumpur zu erwischen. Ich hatte mich entschieden, die Perhentian-Inseln zu besuchen, 2 Inseln (Perhentian Besar und Perhentian Kecil= grosse und kleine Perhentian Insel) an der Ostkueste von Malaysia. Um dorthin zu gelangen, musste ich einen Bus nach Kuala Terangganu nehmen, dort eine Nacht verbringen und dann frueh am darauffolgenden morgen mit einem anderen Bus nach Kuala Besut, und von dort eine Stunde mit dem Boot auf die Insel (mir war die groessere der beiden Inseln empfohlen worden!).

Und wirklich: Es erwartete mich das Paradies: Das Wasser um die Insel kristallklar, weisser, feiner Sandstrand, rustikale aber saubere Huetten…Perfekt! Ich nahm mir ein Chalet am Ende des Strandes, 50 Meter bis zum Wasser, Kostenpunkt 80 Ringgit Malaysia (ca.16 Euro). Der Preis ist pro Chalet, ob da jetzt 1 Person darin schlaeft oder 4 – der Preis bleibt gleich. Das erste, das ich feststellte war, dass kein Strom da war. Strom wird durch Diesel-Generatoren erzeut, aber diese werden nur von 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens benutzt, tagsueber gibt es keinen Strom in den Chalets. Aber das war nur ein kleines Problem: Ein Blick aufs Meer und der Strom war vergessen!

Das Wasser war unbeschreiblich klar, und nach nur 10 Metern vom Ufer beginnen schon die Korallenriffe, mit einer Vielfalt von tropischen Fischen. Jeder Taucher oder Schnorchler kommt hier voll auf seine Kosten! (Es gibt moeglichkeiten, Taucher- und Schnorchelausruestungen zu leihen, auch wird eine der Tauchschulen wird von einer deutschen Frau geleitet.) Auch sind die einheimischen Fischer gegen Bezahlung gerne bereit, Touristen auf alle moeglichen Trips mitzunehmen.

Wer allerdings ein akitves Nachtleben auf Perhentian Besar erwartet, wird bitter enttaeuscht werden: keine Disco, kein Club…dafuer aber eine Menge relativ unverdorbener Natur und viele kleine Restaurants mit exotischem, preiswertem Essen. (Auch waren dort weniger Besucher als eine vergleichbare Insel in z.B. Thailand gehabt haette!)

Mir hat es sehr sehr gut gefallen, ich habe mal so richtig entspannt, und die knapp 4 Wochen gingen wie gewoehnlch zu schnell vorbei!

Aber ich bin mir sehr sicher, dass die Ostkueste von Malaysia mich nochmals sehen wird.

(Ich haette zu gerne einige der Bilder, die ich dort aufgenommen habe hier eingefuegt. Leider wurde mir aber als ich wieder zurueck in Kuala Lumpur war, mein Rucksack von einem Indonesier mit einer Rasierklinge unten aufgeschnitten. Im Rucksack selbst war nichts wertvolles, nur halt auch eine kleine Ledertasche mit meinen SD-Karten, und die hat der Dieb erwischt. Er war nicht alleine, sondern hatte die Sachen an einen Komplizen weitergereicht, und dieser verschwand damit! Ein Mann, der im Bus hinter mir stand, beobachtete alles, und rannte hinter dem Dieb her, erwischte ihn, und kurze Zeit spaeter waren ca. 10 Leute damit beschaeftigt, auf den Dieb einzutreten und einzupruegeln und zwar gnadenlos! Es scheint, dass die Einheimischen es nicht so gerne haben, wenn auslaendische Diebe Malaysia einen schlechten Ruf geben! Leider hat mir das aber nicht meine unersetzlichen Bilder zurueckgebracht, die zweite Person verschwand spurlos damit!)

4.18 von 5 Punkten, basierend auf 11 abgegebenen Stimmen.
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