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8. September 2011

Mallorca im Februar

Kategorie: Balearen – 15:59

Um der kalten Jahreszeit für eine kleine Weile zu entfliehen, entschloss ich mich, im Monat Februar nach Mallorca zu fliegen. Die Mandelblüte steht dann auf der Baleareninsel kurz bevor und die Natur ist längst erwacht. Verlässlich scheint die Sonne mehrere Stunden am Tag vom Himmel. Als perfekten Urlaubsort für einen Aktivurlaub wählte ich den kleinen, am Meer gelegenen Ort S’illot, im Osten der Insel aus.

Mallorca ist in 2 Flugstunden zu erreichen, ich flog ab dem Flughafen Leipzig-Halle. Mit dem Transferbus ging es dann direkt vom Flughafen in Palma de Mallorca zu dem ruhig gelegenen Hotel “Bei Juan”. Das Hotel machte einen für den Reisezeitraum typisch ruhigen Eindruck. Es ist sauber und gepflegt, das Personal ist freundlich und zuvorkommend. Ich habe mich entschieden, nur die Halbpension zu buchen, da ich am Tage unterwegs sein werde. Morgens und abends steht ein reichhaltiges und frisches Buffet im Speisesaal bereit. Damit ich im Laufe meiner Urlaubswoche mehr von der Baleareninsel erkunden kann, mietete ich direkt im Hotel einen Mietwagen für eine Woche.

Das Auto stand kurz nach der Buchung auf dem hoteleigenen Parkplatz bereit, der komplette Buchungsvorgang verlief schnell und zuverlässig. Ich erkundete die Hauptstadt Palma de Mallorca mit ihren klassischen Bauwerken, dem Hafen, der Arena, den gemütlichen Straßen und Gassen, in denen es geschmackvolle Dinge und Mitbringsel zu entdecken gibt. Palma de Mallorca wird von einem kilometerlangen Strand gesäumt, der über sehr ruhige Abschnitte verfügt, an dem sich aber auch die berühmteste Partymeile von Mallorca befindet. Hier genoss ich auf der Promenade entspannte Drinks, die Partymeile ließ ich aus. Ein weiterer Ausflug führte mich in die Tropfsteinhöhle “Coves del Drac” nach Porto Cristo.

Auch im Osten der Insel gelegen, ist sie von S’illot schnell zu erreichen. In dieser Tropfsteinhöhle befindet sich ein großer unterirdischer See, auf welchem ich mit einem kleinen Boot eine unterhaltsame Fahrt unternehmen konnte. Besonders reizvoll war meine Fahrt entlang der rauen Westküste der Insel bis hinauf zum Cap de Formentor. Dies war eine besondere Empfehlung in meinem Reiseführer, in dem viele Mallorca Informationen fand. Entlang von Serpentinen schlängelt sich die Autostraße durch das bezaubernde Tramuntana Gebirge. Viele kleine und größere Ortschaften laden in gemütlicher Atmosphäre zu Erkundungen ein. V

alldemossa beherbergt das Kloster von Valldemossa, in dem schon Chopin lebte und arbeitete. Auf dem Weg in den Norden durchfuhr ich auch die mondänen Küstenstädtchen Port de Sòller und Port de Pollenca, wo ich in gepflegter Gastlichkeit die mediterrane Küche von Mallorca genießen konnte. Am Cap Formentor angekommen genoß ich einmal mehr die wunderbare Aussicht auf das Inselinnere und den Blick weit hinaus auf das Mittelmeer. Mallorca bietet so viel mehr als nur traumhafte Strände!

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