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28. August 2008

Philippinen Reisebericht: Manila

Kategorie: Philippinen – 15:40

Manila ist sehr gefährlich und ist in keinem Fall zu bereisen. Das wurde mir oft gesagt, aber wenn ich nachfragte was denn so gefährlich sei, dann kam keine Antwort mehr. Im Flugzeug im Anflug auf Manila fragte  mich die Stewardess, wo ich denn hinfliegen würde, als ich ihr sagte, nach Manila, wollte sie mir das nicht glauben.

Kein Mensch fliegt nach Manila oder macht da Urlaub. Es sei verrückt. Die Stadt ist verrückt. Nirgendwo auf der Welt ist so viel Gastfreundschaft und Kontakt und Lebensfreude zu finden wie hier. Und als ich zufällig Flugblaetter von einer deutschen Kultureinrichtung in Manila bekomme, wird dort vor dem Busverkehr gewarnt. Waehrend des gesamten langen Aufenthalts ist nie etwas passiert, aber es gibt Gruende fuer die Warnungen. Wer das erste Mal in Manila ankommt, der kann schnell ein Taxi in die Stadt angedreht bekommen, was 20 Euro kostet. Regulär für die Einheimischen kostet das Taxi 1 bis 3 Euro, je nach En
fernung. Komplizierter ist die Reise mit Bus oder Jeep in die Stadt, dafür aber sehr viel billiger. Vorsicht also vor Schlitzohren und in der Landesssprache sprechen. Wer zum ersten Mal nach Manila kommt, und sich nicht auskennt, sollte sich ein Hotel direkt am Meer also am Roxas Boulevard nehmen. Der beginnt praktisch am Flughafen und zieht sich kilometer um Kilometer an der Kueste entlang. Nicht nur wegen der Aussicht sondern vor allem wegen der guten Luft. Ausserden gibt es ganz tolle Restaurants am Meer und zwar auch zum Draussen sitzen. Fuer Europäer ist sowieso alles spottbillig, deswegen spare ich mir Tips wo etwas günstig ist. Multikulti ist auch kein Thema, denn gegessen werden kann alles von der Französichen Küche bis zum Japaner oder zum Chinesen oder auch Deutsch. Empfehlen tue ich “Kamayan” also mit den Händen essen in philippinischen Restaurants. Lecker ist Kokosnusssaft direkt aus der Kokosnuss.

Einkaufsmöglichkeiten sind unbegrenzt. Aussergewöhnlist Chinatown oder Divisoria. Ausser Stoffen gibt es dort die exotischsten Lebensmittel. Schneider und Schuhmacher in Ermita, das ist ein Stadtteil, fertigen Kleidung und Schuhe nach Mass an, sie erfüllen nur denkbaren Wunsch. Egal ob Anzug oder Kleid oder Stiefel, alles wird angefertigt, ein Foto oder eine Zeichnung oder eine Beschreibung genügt als Vorlage. Und billiger als in Europa von der Stange ist es ausserdem. Hilfreich ist es, die Landessprache Tagalog zu sprechen, wenn auch jeder Einheimische Englisch versteht.

Gemütlicher Treffpunkt ist Luneta, ein Park in der Nähe der Stadtmitte. Familien machen dort Picknick oder Partys, es kann auch Rollschuh gelaufen werden und es ist leicht mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Es gab, auch als ich dort war, immer wieder Revolutionen und Putschversuche in Manila, diese finden aber nur in bestimmten Stadtteilen statt und sonst im Land wird davon nichts bemerkt. Taxifahren ist spottbillig und ich ziehe die Autos ohne Airconditon vor, weil es dann nicht zu Erkältungen kommt. Tanzen ist toll in den Nobelhotels, weil es im obstersten Stock stattfindet und einen tollen Blick über die Bucht bietet. Gleichfalls kann fuer ein paar Euro in den Pools auf den Dachterassen der Hotels geschwommen werden. Bedient werden wie ein Fürst in den Nobelherbergen und sich faul in der Sonne aalen. Was gibt es Schöneres?

4.17 von 5 Punkten, basierend auf 6 abgegebenen Stimmen.
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4 Kommentare »

  1. Danke für denn Manila Bericht. Leider ist nicht ein Wort geschrieben worden, was man Abends machen kann. Oder gehen sie immer um 20:00 Uhr ins Bett. Ein halber Reisebericht, ist kein Reisebericht.

    Kommentar von Berger — 24. April 2009 @ 20:09

  2. typisch, anstelle froh zu sein das sich jemand die mühe macht seine berichte und erfahrungen online zu stellen wird hier seitens eines “hr.berger” herumgenörgelt das nichts vom nightlife zu lesen ist. was wollen sie denn genau über das nachtleben in manila wissen ? da könnte man hunderte von seiten schreiben denn das thema manila und speziell der bereich nightlife ist unmöglich auf ein paar seiten zu beschreiben. nun. wenn sie mehr darüber wissen möchten senden sie mir eine email (max108@gmx.de) mit fragen über das was sie genau wissen möchten, ich werde ihnen dann die fragen bestmöglich beantworten. noch eins zu dem thema manila und die sicherheit. manila und die philippinen generell sind kein gefährliches reiseland wenn man sich an bestimmte spielregeln hält, aber diese gelten auch in anderen großstädten dieser welt. informationen über das richtige verhalten sowie tricks der kriminellen kann man im jens peters reiseführer philippinen nachlesen. und wenn man halt zur falschen zeit am falschen platz ist kann schon was passieren aber auch das gilt für alle orte auf diesem planeten. mfg max108

    Kommentar von max108 — 27. April 2009 @ 21:41

  3. Hallo
    Du ich möchte dir nur sagen dass man hier in Europa weit aus gefährlicher llebt als in Manila
    Ich was schon einigemale da und ich fühle mich weit aus sicherer als hier in den Stadten Europas!
    Es kommt auch immer drauf an wie ich mich verhalte wenn ich mein Gold spazieren fahre oder mit Geldbündel um mich werde so muss ich mich nicht wundern wenn es gefährlich werden kann! Dann muss ich mich an meiner eigenen Nase nehmen! Wenn man dies in Europa macht wird man auch gefährlich leben!
    Also einfach sich ganz normal geben dann ist es nicht gefährlicher als in Europa! Im gegenteil einiges sicherer! Und in den Warenhäuser wird einiges weniger Geklaut als hier!
    so das wars ! Einfach eine BITTE keine Lügen und schauermärchen über dies Stadt und die Philippinen erzählen!

    Kommentar von heinz werren — 2. Mai 2009 @ 06:19

  4. Danke für den tollen Bericht und vor allem umfangreichen Bericht.

    Kommentar von Oliver — 10. Juni 2010 @ 22:20

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