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24. Mai 2011

Südafrika Reisebericht

Kategorie: Südafrika – 09:26

Im Sommer 2007 starteten wir eine einwöchige Reise nach Südafrika. Wir flogen etwa 10 Stunden mit Zwischenstops ins Madrid und Barcelona nach Johannesburg, wo wir früh gegen 9 Uhr Ortszeit ankamen. Um Kosten zu sparen, verzichteten wir auf ein Sterne-Hotel. Wir mieteten uns am Flughafen in Johannesburg einen Jeep, mit dem wir uns dann auf den Weg quer durch Südafrika machten.

An unserem ersten Tag besichtigten wir Johannesburg. Neben der Innenstadt in der es zahlreiche Geschäfte mit einheimischen Speisen und handgefertigten Souvenirs. Der Besuch des “Carlton Centre” bietet einen prächtigen Rundum blick. Von der Aussichtsplattform des größten Hauses in Afrika hat man in über 200 Metern Höhe nicht nur die Innenstadt von Johannesburg voll im Blick sondern kann auch die Gegend um die Stadt bewundern. Von hier aus kann man auch “Gold Reef City” sehen, ein großer Vergnügungskomplex und Themenpark. Der Park entstand um eine alte Diamantenmine. Da die bis zu 200 Meter tiefe Mine frei zugänglich ist, kann man einen prima Einblick in das Leben und Arbeiten der damaligen Minenarbeiten bekommen.

Soweto – der ärmste Stadtteil Johannesburgs. Hier sind die meisten Schwarz. Eine Arbeit haben die Allerwenigsten. Es gehört zu einen der Stadtviertel, die man nicht besuchen sollte, wenn einem sein Leben etwas bedeutet. Morde sind hier an der Tagesordnung, teilweise nur für einige Cents. Wir wollten nur etwas durch die Straßen laufen, aber uns wurde schnell klar gemacht, dass reiche Touristen nicht so gerne gesehen sind. Die restlichen Einheimischen waren aber sehr erfreut, dass so viele Touristen kommen. Am Abend machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel, dem 40 Kilometer entfernten Pretoria. Auf einem Campingplatz vor der Stadt verbrachten wir die Nacht. Am nächsten Morgen besuchten wir den “Church Square”. Wer ein Freund von historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten ist sollte diesen Platz unbedingt einmal besuchen.

Der Justizpalast, das Alte Rathaus und das Hauptpostamt der Stadt können besichtigt werden. Für den ehemaligen Präsidenten Paul Krüger wurde ein Standbild errichtet, das auch auf dem Gelände zu sehen ist. Außerhalb der Millionenstadt befindet sich der “National Zoological Gardens of South Africa”, ein Zoo, und der “Pretoria National Botanical Garden”, ein Botanischer Garten, die ebenfalls einen Besuch wert sind. In der Nacht fuhren wir wieder zurück nach Johannesburg. Wir übernachteten in einem Motel nahe dem Flughafen. Am nächsten Tag flogen wir mit dem Flugzeug zum Krüger Nationalpark. Der größte Nationalpark Afrikas bietet über tausend verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden, …! Wir machten eine Safari durch den Park mit. Wir hatten Glück das noch Plätze frei waren, da man sich normalerweise schon einige Wochen vorher anmelden sollte um einen Platz zu bekommen. Die mehrstündige Fahrt durch den Park wurde von einem Mitarbeiter des Parks begleitet. Die Verständigung war kein Problem, da der Mann Deutsch und Englisch konnte.

Da unsere Gruppe nur 7 Mitglieder umfasste verlief die Fahrt ziemlich ruhig und man konnte die ganzen Artenvielfalt genießen. Wir blieben noch zwei Tage im Krüger Nationalpark. Danach ging es mit dem Flugzeug in den “Addo Elephant Park” 15 Kilometer nördlich von Port Elizabeth. Es ist ein Park, der Hauptsächlich Elefanten beheimatet aber auch andere große Säugetiere, wie Nashörner, Büffel und Leoparden. Unseren siebten Tag in Südafrika verbrachten wir in Kapstadt.

Mit dem Zug ging es in ein paar Stunden an der Südküste von Afrika durch die Städte Plettenberg Bay, Knysna, Oudtshoorn und Stellenbosch. Leider hatten wir in Kapstadt nicht mehr viel Zeit die ganze Stadt zu besichtigen, da am späten Nachmittag unser Flug zu in die DR Kongo ging. Wir besuchten lediglich ein Museum in der Innenstadt.

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