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4. Mai 2008

Thailand Reisebericht: Bangkok und Kao Lak

Kategorie: Thailand – 18:09

Ich bin alleinstehend und nach dem ganzen Arbeitsstress der letzten Monate, habe ich mir gedacht, dass ich mir einfach mal eine schöne Reise gönne. Ich habe lange überlegt, aber letztendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen nach Thailand zu reisen. Nicht weil Thailand bekannt für den Sextourismus ist, sondern weil ich mich generell für die asiatische Kultur und die dortigen Menschen interessiere.

Im Sommer letzten Jahres habe ich mich also vom Flughafen in Frankfurt aus losgemacht. Der Flug dauerte ganze 11 Stunden, was für mich doch sehr belastend war, da ich solche langen Strecken noch nie geflogen bin und da ich ein sehr lebendiger Mensch bin – Nicht unbedingt einfach 11 Stunden in einem Flugzeug zu sitzen. Als ich dann aber in der Hauptstadt Bangkok ankam gab es dann wieder den üblichen “Trudel” um das Abholen des Gepäcks. Nachdem ich dann das Gepäck glücklich in meiner Hand hielt, begab ich mich nach draußen – Die Luft war sehr schmutzig und man konnte garnicht richtig in den blauen Himmel gucken, da die komplette Stadt wohl von einer Smog-Glocke umhüllt ist. Auf der Straße war im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Teilweise fuhren Motorräder sogar mit 4 Mitfahrern durch die Gegend – So ein richtiges Straßenverkehrssystem war nicht zu erkennen. Mit dem Taxi ging es dann schließlich zu meinem Hotel, dessen Namen mir entfallen ist. Empfehlenswert war das Hotel allerdings nicht. ;)

Die erste Woche verbrachte ich also in Bangkok. Ich unternahm verschiedene Ausflüge. Zuerst besuchte ich den Wat Phra Keo und den Grand Palace. Beides kulturelle Gebäude, die auf einem sehr großen Gelände stehen. Dieses Gelände darf man nur mit langen Hosen betreten, was ich zuvor garnicht wusste, aber zum Glück habe ich an dem Tag ausgerechnet eine lange Hose angezogen. Die Gebäude selbst sind zwar etwas kitschig, aber im Großen und Ganzen trotzdem sehr ansehnlich und beeindruckend.

Einige Tage später ging meine Reise dann weiter. Das nächste Ziel war Chiang Mai, was etwas weiter nördlich in Thailand gelegen ist. Die Reise dahin dauerte ca. eine Stunde mit dem Flugzeug. Die Flugkosten dafür waren recht human. In Chiang Mai guckte ich mir dann weitere Tempel, wie den Wat Umong an.

So war dann auch schon die ersten Woche rum. Leider ist der Urlaub nun schon etwas länger her, sodass ich die ganzen Details nicht mehr so vor Augen habe. Die zweite Woche verbrachte ich dann in Kao Lak. Ein sehr bekanntes Badeziel. Doch Thailand und Kao Lak ist nicht nur für die schönen Strände bekannt sondern auch für den Sextourismus. Ich bin ja nicht nach Thailand gereist auf Grund billigem Sex, sondern nur weil mich die Kultur interessiert. Einen Abend begab ich mich in eine Discothek. Schon am Eingang wurde ich von mehreren thailändischen, leichtbekleideten Frauen angesprochen, die wohl den Urlaub mit mir verbringen wollten, um ein wenig Geld zu verdienen und somit über die Runden zu kommen. Auch in der Discothek selber sprachen mich zahlreiche Frauen an. Dies war auch der Grund, wieso ich dann nach einer Stunde auch schon wieder aus dem Hotel verschwand und mein Hotel aufsucht, da ich es einfach nicht mehr ertragen konnte.

Die nächsten Tage verbrachte ich insbesondere am wunderschönen Sandstrand mit grünblauem Wasser, was sehr klar war. Der Strand ist auch nicht so sehr überfüllt, wie beispielsweise auf Mallorca. Was mir insbesondere aufgefallen ist, dass viele Deutsche Urlauber in Thailand sind. Dementsprechend habe ich auch viele Deutsche getroffen mit denen ich mich super verständigen konnte. So verging die Zeit sehr schnell, sodass ich kaum glauben konnte, dass mein Urlaub schon wieder um war und mich wieder 11 Stunden in den Flieger setzen musste.

Fazit: Thailand ist schön – Insbesondere die Strände und die Kultur haben mir es angetan. Natürlich war die Reise ein bisschen teurer als der Urlaub in europäischen Ländern, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, insbesondere weil der Thailand-Urlaub ein wahres Erlebnis ist, dass man nicht so schnell vergisst.

Dieser Reisebericht wurde von Gerhard M. eingeschickt – Vielen Dank!

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