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20. August 2008

USA Reisebericht: Las Vegas im Hotel Mirage

Kategorie: USA – 16:37

Wer einmal in Las Vegas war, wird immer wieder dort hin zurück kommen. Ich kann davon ein Lied singen :o )) Ich möchte heute etwas über das Hotel Mirage schreiben, wo wir eine Woche lang zu Gast waren. Las Vegas liegt ja bekanntlich in der Wüste, im Staate Nevada, umgeben von Sand, Windhosen, Sand und nochmals Sand.

Als wir das erste mal dort hin fuhren, sind wir an dieser Stadt fast vorbei gefahren, denn bei Tag kann man Las Vegas schon kaum noch vor lauter Sand erkennen. Wir sahen viele Windhosen, kleinere und größere Wirbelstürme aus einiger Entfernung. Und während wir uns links hielten, war die Stadt Las Vegas allerdings auf der rechten Seite und wir hatten uns sehr schnell verfahren. Natürlich sind wir hinterher trotzdem gut dort angekommen.

Wir hatten das Hotel Mirage gebucht, weil ich auch sehr gerne die Show von Siegfried und Roy sehen wollte, was wir natürlich auch taten, für ca. 75 Dollar pro Person haben wir uns dann die Show auch angesehen, die einmalig war. Wir bekamen Ermässigung auf die Tickets, da wir ja im gleichen Hotel wohnten, wo auch die Show stattfand.

Ich weiß allerdings nicht, wie es jetzt aussieht, ob man immer noch günstigere Tickets für die Shows des Mirage bekommt, wenn man auch dort wohnt. Es liegt ja auch schon ein paar Jährchen zurück, wo wir da waren. Eine der Attraktionen des Hotels ist auch der Vulkan, der abends immer Feuer spuckt. Zu bestimmten Uhrzeiten, wenn es schon dunkel ist, fängt der Vulkan, der am Haupteingang ist, an zu qualmen und Feuer auszuspeien.

Fährt man in Las Vegas mit dem Bus, wie wir es einige Male getan haben, muß man sich nicht wundern, wenn im Innenraum des Busses alles voller Sand ist, sogar die Sitze. Auch unser Auto, ein Leihwagen, war jeden Morgen aufs Neues voller Sand.

Das Hotel selbst ist einfach prima, natürlich wird man schon mehr oder weniger gezwungen an die Geldspielautomaten zu gehen, die dort überall aufzufinden sind. Begibt man sich in den Ess-Saal kommt man an Automaten vorbei, in der Vorhalle stehen Automaten, egal wo man hin sieht, das Mirage ist ein riesiger Geldspielautomat :o )) Ausser auf den Etagen der Zimmer, da stehen keine, früher auf jeden Fall nicht.
Sicherlich haben wir auch dort gespielt, an den einarmigen Banditen, oder den Pokerautomaten, die sogar in den Tresen eingebaut sind. Fotografieren durfte man dort allerdings nicht,das war verboten. Auch Jugendliche durften die großen Spielräume nicht betreten. Linie waren überall gezogen, die darauf hinweisen, “bis hierhin und nicht weiter”. Es gibt zig Läden in diesem Hotel, vom Andenkenladen angefangen, über den Friseur, über Bekleidungsgeschäfte usw. Und diese Dinge sind noch nicht mal so teuer, wie ich erst dachte.
Das Mirage ist an den Wochentagen relativ günstig zu buchen, ausser an den Wochenenden, da steigt der Preis bis auf das Dreifache, da dann wohl die Amerikaner kommen, um das Wochenende mit Zocken zu verbringen.

Siegfrieds und Roys Tiger konnte man im Hotel durch eine dicke Scheibe beobachten. Die weißten Tiger saßen hinter Glas, mit einem eigenen Pool und weißen Marmorsäulen ausgestattetem Terrain,einfach unglaublich. Das Mirage hat natürlich auch eine Poolanlage für die Gäste. Dort verbrachten wir einige Vormttage in der heißen Wüstensonne.

Das Hotel ist mit King Size Betten ausgestattet, ein Bett ist beinahe so groß wie bei uns ein Ehebett. In unserem Zimmer, ich bin meistens mit meiner Tante verreist, standen zwei von diesen riesigen Betten, für jeden eines. Die Zimmer selbst waren sehr komfortabel und toll ausgestattet, sehr geschmackvoll. Es gibt im Mirage Büffett, morgens, mittags, abends. Und zwar ziemlich günstig. Man kann soviel essen wie man will, für ein paar Dollar. Gut, diese Hotels verdienen wohl mehr oder weniger an den Spielautomaten und den Spieltischen.

Das Essen war überigens ausgezeichnet. Zum Frühstück konnte man zwischen so vielen Sachen wählen, Cornfläkes, sämtliche Varianten an Eiern, verschiedene Sandwicharten, warme Sachen wie Kartoffeln bekam man auch schon morgens.

Für jeden ist da etwas dabei. Mittags und abends war es das gleiche. Obwohl wir nicht nur im Mirage gegessen haben, aber in den anderen Hotels sah es nicht anders aus. Die Shows sind natürlich eine der Hauptattraktionen dieser Stadt, die aus Wüstensand zu bestehen scheint. Und natürlich abends dieses Meer von Lichtern, bunt und grell und so fantastisch.

Ich werde vielleicht irgendwann noch einmal dort hinfahren, denn Las Vegas hat etwas, was glaube ich keine andere Stadt hat, ein besonderes Flair, das Gefühl in eine andere Welt getreten zu sein. Für jeden der Spass am Trubel hat, Spass an Shows und natürlich am Spielen, für den ist diese Stadt genau das Richtige.

Ich habe dort Menschen kennen gelernt, aus verschiedenen Bundesstaaten Amerikas, die mehrmals im Jahr nach Las Vegas kamen, um dort zu spielen, meistens an den Tischen, wo man pokern kann, oder andere Dinge machen kann, um sein Geld unter die Leute zu bringen.

Obwohl ich keine Spielernatur bin, hat mich diese Stadt einfach fasziniert :o )) Und ich hoffe, ich werde noch mal Gelegenheit bekommen, wieder nach Las Vegas zu fliegen. Ob es noch mal das Mirage sein wird, kann ich noch nicht sagen, denn es gibt ja so viele tolle Hotels dort, da fällt einem die Auswahl schon schwer.

4.25 von 5 Punkten, basierend auf 4 abgegebenen Stimmen.
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